Sonntag, November 19, 2017
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Bauzustand 2017

Homepage des Vereins zum Erhalt der Düppler Mühle Magdeburg e. V.

Besuchen Sie uns auf : www.facebook.com/ VereinDuepplerMuehle

Vereinsgründung am 26.01.2011 - Eingetragen im VR des Amtsgerichts Stendal Nr.: 3059

Tel.: 0391 - 7219776 Stephan.Zimmerling@ dueppler-muehle.de

Elektronische Post an: info@dueppler-muehle.de

Postanschrift: Kischstrasse 7 - 39128 Magdeburg

Haben Sie auch schöne Aufnahmen von der Düppler Mühle, dann schicken Sie uns Ihre Fotos.

Wir suchen alle die Geschichte der Düppler Mühle betreffende Dokumente. 

Karte 2 AC VS ohne Schrift auf VS Desktop Auflsung
 

Copyright Wolfgang Cleve 2013

 
Feb 25 2013

Teil II - Neuzugang im Vereins-Archiv am 04. Februar 2013.

Dem Magdeburger Künstler Gerd Bunzenthal ( http://www.g-bunzenthal.de/Kuenstler.html ) ist es tatsächlich gelungen die kürzlich dem Verein übergebene, ca. 67 Jahre alte Radierung zum Leben zu erwecken. Bleiben weiter die Fragen nach dem Künstler und dem Standort des Betrachters.

Der Olvenstedter / Magdeburger Chronist Wolfgang Cleve dazu:

„ … ich habe mir den Kupferstich, Bilder und den Schmalfilmausschnitt angesehen. Ich bleibe dabei, das der Künstler aus Richtung Olvenstedter Chaussee, kurz vor der Düppler Mühle stand. Die Schmalfilmaufnahmen wurden dort gemacht, wo heute die Neubauten stehen und der Künstler müsste auf einen Grünstreifen neben den Acker kurz vor der Mühle gestanden haben. Ich gehe davon aus, da die Halterung für die Flügel in Richtung Alt Olvenstedt zeigten. Die Rückseite zeigte nach Nordwest (Texas). Bis zum Stern, wo die Einfamilienhäuser stehen, war auf der Mühlenseite nur Acker. Andere Seite war die Badeanstalt Stern und die Gaststätte am Stern. Auf der Seite Weiter war das Grundstück von unserem Arzt Kessler, der Vorgänger von Dr. Michler. Ich bin 1978 ab September 2x mit dem Bus vorbei (zur Lehre und von der Lehre) gefahren. Eine Bushaltestelle befand sich da, wo jetzt der Gartenbaubetrieb ist. Da hat unser ABV gewohnt....“

Die Recherchen um die Düppler Mühle gehen weiter.

Feb 10 2013

Neuzugang im Vereins-Archiv am 04. Februar 2013.

Familie Elze aus Magdeburg hat dem Verein diese ca. 68 Jahre alte Kupferstichplatte ( unten ) übergeben.

Auslöser war der Volksstimmeartikel vom 29. Dezember 2012 ( siehe hp ) in dem ein „falsches“ Mühlendach abgebildet war. Die Geschichte der Platte: Die Eltern von Frau Elze wohnten im Magdeburger Knattergebirge  ( http://www.sachsen-anhaltwiki.de/index.php/Knattergebirge ) und wurden am 16. 01.1945 ausgebombt. Sie zogen dann in ein Behelfsheim am Emdener Weg. In dem Buch „DÜPPLER MÜHLE - Geschichte eines Baudenkmals“ Seite 3 ( http://www.spielwagen-magdeburg.de/wp-content/uploads/2011/02/duepplermuehle.pdf ) kommen die Zeitzeugen Frau Eva Dietrich und Herr Horst Dietrich zu Wort : „ … - im Nebengebäude der Mühle befand sich eine Küche für die Zwangsarbeiter des nahe gelegenen Lagers“. Im Sommer 1945 erhielten die Eltern von Familie Elze die Erlaubnis sich aus eben diesem Gebäude Möbel zu holen. Dabei wurde die Platte in einem Spind gefunden. In den fünfziger Jahren wurde die Platte wohl von einem Zeichnenlehrer in einer Art Linolschnitt-Technik abgezogen. Dieser Originalabzug existiert heute noch - das obere Bild ist eine normale Kopie davon. Nach der Kupferstich-Technik müsste doch aber die geritzte Zeichnung schwarz sein? Tausend Dank an Familie Elze aus Magdeburg für die Unterstützung des Vereins !

Fragen: Wer war der Künstler? Wer kann Angaben über das Zwangsarbeiterlager machen? Von welchem Standort aus hat der Künstler gezeichnet? Hat er spiegelverkehrt gezeichnet, damit der Abzug dann richtig rum ist? Wer kennt sich mit Kupferstichtechnik aus oder weiß wie maschinell Abzüge zu machen sind?

Weitere Beiträge...

  1. Mühlenfest am 28. Mai 2012 in Bild und Ton:
  2. Literaturfest am 18. September 2011.

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